Ozella Music: Wood’n’ Vinyl limitied Edition mit Helge Lien

Das deutsche Jazz- und Weltmusik-Label Ozella Music veröffentlicht eine Reihe von einzigartigen Sonderausgaben in streng limitierter Auflage von je 12 Stück: Vinyl-Pressungen von ausgewählten Jazz- Alben zusammen mit Bild-Skulpturen aus Pappelholz, die der Bildhauer und Maler Werner Schlegel speziell nach der Musik entwickelt.

Die Kunstwerke in Holz werden von Werner Schlegel entworfen: dem deutschen Bildhauer, Künstler, Zeichner und Lehrer, der in Niederntudorf bei Paderborn lebt und arbeitet. (www.werner-schlegel.de)

Die Idee zu dieser besonderen Ausgabe, Bildende Kunst und Musik zu verbinden, bewegen Werner Schlegel und Dagobert Böhm (Ozella Music) schon seit vielen Jahren. Jetzt ist es gelungen, beides in eine hochwertige Form zu bringen.

Inhalt der limitierten Edition:

  • Audiophiles Vinyl, 180 Gramm Pressung in Gatefold Cover
  • Bildskulptur aus Pappelholz in der Größe einer Vinyl LP

Die Bildskulpturen sind Unikate gleichen Charakters. Beides wird zusammen in einer edlen Box versendet.

Die ersten beiden Releases in dieser ganz besonderen Serie featuren den renommierten norwegischen Jazzpianisten Helge Lien. Zum einen auf seinem jüngsten Album mit seinem Trio und ein weiteres neues Album, auf dem der Pianist die norwegische Jazzsängerin und Komponistin Live Maria Roggen begleitet.

Ozella Music plant, die Wood ’n‘ Vinyl Serie im Jahr 2018 mit anderen neuen Alben fortzusetzen.

Ozella Music: Helge Lien Trio – Guzuguzu

 (VÖ: 21. April 2017 – Ozella Music/Galileo MC)

Wenn Musik eine Sprache ist, dann können Worte vielleicht andersherum ganz spezifische Klänge beschreiben. Diese faszinierende Vorstellung der Onomatopoesie bildet den Ausgangspunkt für „Guzuguzu“, das nunmehr neunte Album des Helge Lien Trios. Jeder Track darauf basiert auf einem onomatopoetischen japanischen Begriff und den mit ihm verbundenen Assoziationen.

Auch wenn das Konzept hinter der Scheibe recht intellektuell anmutet, trifft eher das genaue Gegenteil zu: „Wir konnten das gesamte Album in einem einzigen Take aufnehmen“, berichtet Lien, „Wir haben fast ein gesamtes Jahr darauf vewendet, „Guzuguzu“ vor zu bereiten. Als wir uns also im Rainbow Studio für die Sessions getroffen haben, was das Album praktisch fertig, um nicht zu sagen ‚garari‘. Wenn ich es mir heute anhöre, bin ich verblüfft darüber, wie nahe es einer Live-Performance kommt.“

Mit nur einer einzigen Ausnahme entspringen alle Stücke dem selben melodischen Motiv. „Guzuguzu“ bewegt sich somit fließend zwischen Komposition und Improvisation und vereint den Geist des Jazz mit symphonischer Themenverarbeitung. Wenn dann die letzten Noten verklungen sind, betritt man als Hörer einen Zustand jenseits von Musik und Wort, getreu Wittgenstein’s berühmtem Aphorismus: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“