fixcel records: Günstige fixcel bundles im Jazzshop der Jazzpages

Kathrin Lemke - My Personal Heimat

Im Jazz-Shop der Jazzpages gibt es derzeit die aktuelle CD des Kathrin Lemke Quartetts „My Personal Heimat“ zusammen mit einer anderen CD nach Wahl aus dem Programm von fixcel records im Bundle für nur 22 Euro inklusive Versand.

shop.jazzpages.com

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Moonjune Records: Kostenloser Sampler mit fast 9 Stunden Musik als Download

Das Label Moonjune Records blickt auf rund 15 Jahre Labelgeschichte zurück und bietet derzeit einen umfassenden Überblick mit einem MoonJune Records Sampler an, der nach einer E-Mail-Registrierung herunter geladen werden.

Das Label, ausgerichtet – nach seiner Selbstbeschreibung – auf: „Progressive Music Exploring Boundaries of Jazz, Rock, Ethno, Avant & The Unknow“ hat über acht Stunden Musik zusammengestellt. Der direkte Link zum Download (Stand 161223): https://moonjunerecords.bandcamp.com/album/moonjune-sampler-free-download. Das komplette Programm von Moonjune Records findet sich unter http://www.moonjune.com – dort werden die Veröffentlichungen derzeit auch alle mit einem 15%-Weihnachtsrabatt angeboten.

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Ozella: Live Maria Roggen & Helge Lien – You

Die norwegische Sängerin Live Maria Roggen und ihr Landsmann, Pianist Helge Lien haben für ihr zweites Duo-Album „You“ neun Stücke von nordischen Musikern aus Folk, Pop und Jazz ins Englische übersetzt. Ihre kongenialen, einfühlsamen Neuinterpretationen sind eine Bereicherung für alle, die gutes Songwriting zu schätzen wissen und zeigen, dass Live & Lien derzeit zu den wichtigsten skandinavischen Musikern gehören.

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Edel: Krug / Brüning Album „Auserwählt“ mit dem Platin Jazz Award ausgezeichnet

Manfred Krugs letztes Album „Auserwählt“ wurde mit dem PLATIN Jazz Award für 20.000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet.

2014 hatte Manfred Krug „Auserwählt“ zusammen mit Uschi Brüning bei Edel veröffentlicht. Die Jazz-Sängerin hat den Preis zusammen mit Fanny Krug, der zweitjüngsten Tochter des im Oktober verstorbenen Sängers und Schauspielers, entgegengenommen.

Uschi Brüning: „Manfred Krug hätte es sicher nicht gefallen, um diese Uhrzeit hier aufzutauchen, aber auf den Preis wäre er sehr stolz gewesen – und ich bin es auch.“

Fanny Krug: „Ich bin hier die Einzige, die mit dieser ‚auserwählten‘ CD in Platin ja gar nichts zu tun hat. Gern aber vertrete ich heute meinen Vater, der nicht kommen konnte. Er hätte sich sehr über diesen Preis gefreut. Noch mehr hätte ihn begeistert zu sehen, dass die Musik auch beim Publikum so gut ankommt. Die Arbeit mit den Musikern war ihm eine große Freude!“

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Neuklang: Rainer Tempel Bigband – Sophistication

„Vor zwanzig Jahren war Rainer Tempel noch ein Student in Nürnberg (Jazzklavier, Diplomarbeit 1998 über Vince Mendoza). Vor zwanzig Jahren erschien aber auch das erste Album der Rainer Tempel Bigband („vorwärts + zurück“, 1996).  Seitdem ist viel passiert: Rainer Tempel gründete eine ganze Reihe weiterer Bands, vom Trio bis zur Elftett-Stärke; er komponierte für klassische Musiker und Jazzensembles wie das Zürich Jazz Orchestra und die Bigbands von HR, RIAS, SWR und NDR (mit der er sogar einen Echo Jazz gewann für „Petite Fleur“, ACT 2014). Er war als Keyboarder in unterschiedlichsten Bands unterwegs – mit dem Jazz/HipHop-Trompeter Joo Kraus, dem Singer/Songwriter Ron Spielman oder der Dieter Thomas Kuhn Band; und er gab seine Erfahrungen weiter: als Professor an Musikhochschulen in Luzern und Stuttgart, hier hat er 2013 sogar die Leitung des Instituts für Jazz & Pop übernommen – kurz: er hat sich zu einem erfolgreichen, gefragten und vielseitigen Musiker entwickelt.

Der Titel seines neuen Albums: SOPHISTICATION spiegelt diese Geschichte wieder, die hier nur angedeutet werden konnte. Sophistication – das heißt soviel wie: Verfeinerung, aber auch: Erfahrenheit. Und das passt gut: es ist das fünfte Album mit der Rainer Tempel Bigband – und eine Art Comeback, denn in den vergangenen 14 Jahren hatte er (s.o.) nicht die Zeit gefunden, mit und für die eigene Bigband zu arbeiten. „Erst als wir wieder anfingen, wurde mir klar, wie sehr das der Kern meiner Tätigkeit ist. Ich mache das – ohne dass ich es gemerkt hätte – schon seit mehr als zwanzig Jahren. Und wenn ich mir die alten Charts anschaue, dann spricht alles dafür, dass man Sachen einfach wachsen lässt und dran bleibt auch, wenn der Wind sich dreht. Dann kann sich etwas entwickeln.“

In diesem Statement schwingt durchaus Selbstbewusstsein mit – und große Dankbarkeit. Denn SOPHISTICATION ist das Ergebnis langer, harter Arbeit. Und die Belohnung dafür. „Absolut. Und auch, wieder mit diesen Kollegen zu arbeiten!“ freut sich der Bandleader Tempel, der hier buchstäblich eine „All Star“-Band versammeln konnte, mit beispielsweise Christof Lauer, Hubert Nuss und Claus Stötter (der einst für den 16-jährigen Rainer Tempel ein wichtiges Vorbild war), Christian Weidner und Nils Wogram, zwei profilierte Stimmen, die auch schon 2009 beim „Tempelektrisch“-Projekt mit dabei waren […]. „Das sind alles Leute, mit denen ich immer wieder gearbeitet habe, und mit denen ich auch in unterschiedlichen Kontexten eine gemeinsame Haltung gefunden habe“. […]

Sophistikation ist ein lebendiger Prozess, der in Traditionen wurzelt – und sie fortschreibt. Das Album SOPHISTICATION ist das Ergebnis eines solchen Reife-Prozesses. Oder wie Rainer Tempel schreibt: „Wir sind lebenslang Studenten, wir schauen nach vorne – und gleichzeitig zurück, wir graben tiefer und tiefer. Das ist meine Definition von Sophistication.“ Tobias Richtsteig

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Rarenoise: Bobby Previte’s Mass

Monumentales Werk vereint Alte Musik und Heavy Metal

Stephen O’Malley, Jamie Saft, Marco Benevento, Reed Mathis,
Don McGreevy, Mike Gamble  &THE ROSE ENSEMBLE
Dirigent: Jordan Sramek

New York, 18. November 2016Bobby Previte, bekannt für seine unfehlbaren, intuitiven Grooves am Schlagzeug und als einfallsreicher Komponist und Bandleader, erreicht unerforschtes Terrain mit seinem monumentalen Werk Mass. Es ist sein RareNoise Debut als Leader und folgt auf seine Trio-Kooperation mit Steve Swallow und Jamie Saft (The New Standard) in 2014. Diese neu erdachte Version der Missa Sancti Jacobi von Guillaume Dufay (1397-1474), verbindet den imposanten Klang der Orgel mit dem gepriesenen 11-stimmigen Rose Ensemble, geleitet von Jordan Sramek, und eine Gruppe Musiker bestehend aus Previte (Schlagzeug), Marco Benevento (Orgel), Don McGreevy, Stephen O’Malley, Mike Gamble und Jamie Saft an den e-Gitarren und Reed Mathis am e-Bass. Eine Art Heavy Metal Messe, angereichert mit Feedback Gitarren, Power Akkorden, Fuzz Bass, donnernden Beats und dem herrlichen Gesang eines mittelalterlichen Chores. Mass ist mit nichts zu vergleichen, das Previte bisher in seiner umfassenden Diskografie präsentiert hat (diese enthält Alben seiner Bands Weather Clear Track Fast, Latin for Travelers, The Coalition of the Willing, Bump und die Beta Popes).

„Ich habe die letzten 12 oder 13 Jahre an dieses Projekt gedacht“, sagt der Schlagzeuger und Komponist. „Fakt ist, es gab eine Version von mir in den frühen 2000, die ich auf einer Tournee durch Europa vorgestellt hatte. Als ich nach Hause kam, war sie mir nicht mehr gut genug und ich begann wieder ganz von vorne.“

Previte kam das erste Mal mit Dufay in Berührung während seiner Musikstunden im College. „Du musst dir klar machen, dass Dufay diese Musik schrieb als es noch keine künstlich erzeugten Sounds von Verstärkern, Flugzeugen oder Bomben gab. Als diese Komposition zu seiner Zeit in einer Kirche aufgeführt wurde, muss es eine überwältigende Erfahrung gewesen sein. Jetzt fühlt es sich leise und meditativ an, aber im Kontext der damaligen Zeit muss es eine gewaltige Kraft gehabt haben. Und ich musste diese Kraft von damals aufwiegen, also habe ich mich dem Metal zugewandt, eine verunglimpfte Musik, die irgendwie immer wieder ihre Beachtung findet.“

Previte und seine Frau, Schriftstellerin und Choreografin Andrea Kleine, zeigten das Stück in 2007 in einer Theaterproduktion am Walker Art Center in Minneapolis. „Sie schrieb das Buch und führte Regie“, erklärt er. „Zu der Zeit traf ich das Rose Ensemble. Sie spezialisieren sich auf Alte Musik, das war essentiell für mich und ist eine völlig andere Disziplin. Und dass dieses gesamte Ensemble den Mut und die Offenheit hatte, an einem Projekt wie diesem teilzunehmen, das war wirklich inspirierend.“

Alle Musiker in dem Stück sind Wegbegleiter von Previte. Der Organist Benevento und Bassist Reed spielten bereits in seiner The Coalition of the Willing, Saft in Previte’s Latin for Travelers und er ist auch ein Teil vom in 2014 auf RareNoise erschienenen Titel The New Standard. Der Gitarrist Gamble ist schon lange ein Kollege und Mitglied von Previte’s jetzigem Quartett, Bobby Previte and the Visitors.  Die Gitarristen O’Malley und McGreevy sind Mitgleider der aus Seattle stammenden Metal Bands Sunn O))) und Earth. „O’Malley hat eine gigantische Mauer aus Amps im Studio errichtet“, sagt Previte. „Aber wenn du den Sound willst, dann brauchst du genau das.“

Nach 12 Jahren hat Mass endlich seinen Höhepunkt erreicht, nach einem langen Weg Prevites. „Ich bin super glücklich über das Ergebnis, denn es ist unglaublich schwer diese Musik zu spielen“, sagt er. „Alle drei Säulen dieses Stückes, Chor, Metal Trio und Orgel, operieren auf verschiedenen Ebenen, Tonart, Zeit und Tempo. Alles sollte parallel laufen, aber die Kadenzen waren schwierig. Nach einiger Zeit waren wir endlich imstande zu hören, wie alles laufen musste und was der Chor singen muss, wenn du als der Gitarrist auf der dritten Note im Takt Nummer 15 bist, ein 4/4 Takt, während sie im 33. Takt des 6/8 in einem komplett anderen Tempo sind. Es hört sich verrückt an. Und es ist verrückt. Aber letztendlich hat alles gut geklappt und das bestätigt die Ausdauer und das Können aller beteiligten Musiker.

Previte fügt noch hinzu, „und dieses Album Cover ist wohl das beste, was ich je auf meinen Aufnahmen hatte. Eine unglaublich gute Arbeit von Hadi Nasiri.“

Mass ist bisher die kühnste Komposition Prevites und auf RareNoiseRecords erhältlich.

Bobby Previte’s Mass wurde inspiriert von der Missa Sancti Jacobi von Guillaume Dufay (1397-1474), die Orgel Komposition von Olivier Messiaen (1908-1992)

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Intuition: Enrico Pieranunzi und Rosario Giuliani – Duke’s Dream

Eine Hommage ist bei aller Zuneigung immer auch ein Selbstporträt –
Enrico Pieranunzi ist in einem an Erfahrungen reichen Musikerleben tief in die Jazzgeschichte eingetaucht. In Rosario Giuliani trifft er auf einen Musiker mit dem gleichem Drang nach authentischem Ausdruck. Bei ihren Reflexionen über die Musik von Duke Ellington entwickeln Enrico Pieranunzi und Rosario Giuliani einen vitalen Impuls – Auslöser eines spielerischen Prozesses, der sie die Musik des Duke imaginieren und in frischen Farben aufleuchten lässt. Die beiden schwelgen in einer Atmosphäre, die man treffend „Ellingtonia“ genannt hat. Es gibt Balladen- und Bluesfeeling, tänzerischen Überschwang und Lamento, spirituelle Besinnung und tonale Kühnheiten – all das auf der Basis eines nicht immer ausformulierten, aber stets mitgedachten und mitgefühlten swingenden Grundgestus. Es handelt sich um eine bunte Welt mit eigenen Gesetzen, eigenen Freiheiten und vor allem mit einem eigenen Sound.
Wie die Stücke und die Suiten von Ellington sind auch die Dialoge von Enrico Pieranunzi und Rosario Giuliani angefüllt mit faszinierenden Charakteren, poetischen Bildern und funkelnden Geschichten. Duke’s Dream ist zugleich eine Einladung zum Spiel mit der eigenen Fantasie.
Duke’s Dream

Isfahan (D. Ellington & B. Strayhorn)
Satin Doll (D. Ellington)
Take the Coltrane (D. Ellington)
I got it Bad (D. Ellington)
Duke’s Dream (E. Pieranunzi)
Reflections in D (D. Ellington)
Sonnet for Caesar (D. Ellington)
Duke’s Atmosphere (E. Pieranunzi)
Trains (R. Giuliani & E. Pieranunzi)

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Klaeng: pollon mit Debüt-CD

Pollon ergibt sich der Absurdität der Wirklichkeit. Eine Band spielt einfach drauflos…Und zwar wild, hemmungslos und ungezügelt. Romantisch, ehrlich und sensibel. Humorvoll, fantasiereich und losgelöst. Pollon greift nicht nach etwas, sondern lässt einfach los und lässt sich treiben – überlässt sich in jedem Moment der puren Freude und der immerwährenden Magie der Musik. Die Kompositionen der Bandmitglieder erzählen Geschichten aus dem Leben, die sich durch das kompromisslose aufeinander hören und miteinander spielen der Musiker voll und ganz entfalten.
Pollon – das sind Thomas Sauerborn (Schlagzeug), David Helm (Kontrabass) und Theresia Philipp (Saxophon, Klarinette). Drei äußerst umtriebige Kölner Jazzmusiker der jüngeren Generation, die ausgestattet mit einem hohen Maße an Erfahrung, Experimentierfreudigkeit und Intuition ihre eigene, einzigartige Klangwelt kreieren. Trotz
ihres noch jungen Alters sind alle drei bestens ausgebildet, vielfach preisgekrönt und konzertierten mit namenhaften Jazzmusikern rund um den Globus. Eine erstaunlich reifes Debüt dreier Freunde, die sich bei aller Professionalität den neugierigen Blick eines spielenden Kindes stets bewahrt haben.

Theresia Philipp – Saxophon, Klarinette
David Helm – Bass
Thomas Sauerborn – Schlagzeug

Weitere Informationen über uns finden Sie unter
http://www.thomassauerborn.de/pollon.html

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Whyplayjazz: Themroc 3 – Rocthem!

Mit „Rocthem!“, dem neuen Album von Themroc 3, kommt das ganze Extrakt zum Ausdruck, was über Jahre gekeimt hat und sogar an Dringlichkeit dazugewonnen hat!

WhyPlayJazz präsentiert: Themroc 3 – Rocthem!

Michael Griener (dr), Richard Koch (tp), Benjamin Weidekamp (cl)

Alexander von Schlippenbach bringt es auf den Punkt: „Die zwingende Durchgängigkeit in den famosen Stücken und im Gesamtkonzept ist bemerkenswert. Eigenständiger, progressiver Jazz mit einer Prise Humor, der sich aus der Musik selbst abstrakt mitteilt“.

Einblick in das punkig-interaktiv Kollektiv https://whyplayjazz.de/releases/RS029

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