Unit Records: Dominic Egli’s Plurism – MORE FUFU!

Foto Cover: Dominic Egli's Plurism - More Fufu!

Auf Unit Records erschien das neue Album des Trios PLURISM, Dominc Egli (mit Donat Fisch, Sax und Raffaele Bossard, Bass) und dem Gasttrompeter aus Südafrika, der Legende Fezile „Feya“ Faku. „MORE FUFU!“ bewegt sich zwischen Jazz, Improvised Music und African Folklore.

| Unit Records

Intuition: Hans Lüdemann & Trio Ivoire – Desert Pulse, VÖ 5.5.2017

1999 begegnete der Kölner Jazzpianist Hans Lüdemann bei einer Reise nach Westafrika dem Balafonspieler Aly Keïta von der Elfenbeinküste. Weil sie sich musikalisch gleich blendend verstanden, gründeten sie das Trio Ivoire, das seither die Verbindungslinien zwischen Jazz und westafrikanischer Musik erkundet.

Hans Lüdemann – Trio Ivoire: Desert Pulse, INT 34462 (CD)

Heartbeats (Lüdemann)
Crum (Lüdemann)
Timbuktu (Lüdemann, Keïta)
Maloya (Keïta)
Le Destin(Lüdemann)
Djonkoloni Kolonia (trad./Lüdemann)
Hombori (Lüdemann)
Love Konfessions (Lüdemann)
Run (Lüdemann)
Wenn du weite Wege gehst (Lüdemann)

fixcel records: Michal Skulski, Jonas Gerigk, Steffen Roth – LANDGANG

Saxophonist Michal Skulski, Bassist Jonas Gerigk und Schlagzeuger Steffen Roth veröffentlichen ihre CD „LANDGANG“ beim Neckarsteinacher Label fixcel records. Veröffentlichung im Mai 2017.

Ozella Music: Helge Lien Trio – Guzuguzu

 (VÖ: 21. April 2017 – Ozella Music/Galileo MC)

Wenn Musik eine Sprache ist, dann können Worte vielleicht andersherum ganz spezifische Klänge beschreiben. Diese faszinierende Vorstellung der Onomatopoesie bildet den Ausgangspunkt für „Guzuguzu“, das nunmehr neunte Album des Helge Lien Trios. Jeder Track darauf basiert auf einem onomatopoetischen japanischen Begriff und den mit ihm verbundenen Assoziationen.

Auch wenn das Konzept hinter der Scheibe recht intellektuell anmutet, trifft eher das genaue Gegenteil zu: „Wir konnten das gesamte Album in einem einzigen Take aufnehmen“, berichtet Lien, „Wir haben fast ein gesamtes Jahr darauf vewendet, „Guzuguzu“ vor zu bereiten. Als wir uns also im Rainbow Studio für die Sessions getroffen haben, was das Album praktisch fertig, um nicht zu sagen ‚garari‘. Wenn ich es mir heute anhöre, bin ich verblüfft darüber, wie nahe es einer Live-Performance kommt.“

Mit nur einer einzigen Ausnahme entspringen alle Stücke dem selben melodischen Motiv. „Guzuguzu“ bewegt sich somit fließend zwischen Komposition und Improvisation und vereint den Geist des Jazz mit symphonischer Themenverarbeitung. Wenn dann die letzten Noten verklungen sind, betritt man als Hörer einen Zustand jenseits von Musik und Wort, getreu Wittgenstein’s berühmtem Aphorismus: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ 

 

Neue CDs bei Jazzology – Jazz im Freien Radio Rhein-Neckar, Bermudafunk

Frank Schindelbeck stellte in seiner Sendung Jazzology im Freien Radio Rhein-Neckar neue CDs der Label Mochermusic, Auand und Alfa Music mit Musik von Jochen Feucht, Alessandro La Corte, Marco Boccia, Zeno de Rossi vor. Die Playlist findet sich auf den Jazzpages.